Kernel-based Virtual Machine

KVMKVM ist eine Infrastruktur des Linux-Kernels zur Virtualisierung, welche auf mit den Hardware-Virtualisierungstechniken von Intel (VT) oder AMD (AMD-V) ausgestatteten x86-Prozessoren, sowie auf der System-z-Architektur lauffähig ist.

KVM führte bislang eher ein Nischendasein. Im Vergleich zu den Produkten von VMware (VMware ESXi), Microsoft (Hyper-V) oder Citrix (XenServer) besaß KVM keinen nennenswerten Marktanteil. Der freie Hypervisor wurde jedoch mit Kernelversion 2.6.20 in den Linux-Kernel fest integriert und wird so mit jeder aktuellen Version mitgeliefert. Im Mai 2011 gründeten BMC Software, Eucalyptus Systems, HP, IBM, Intel, Red Hat und SUSE die Open Virtualization Alliance (OVA), um KVM für Virtualisierung und cloudbasierte Lösungen auf den Markt zu etablieren. Mittlerweile gehören über 200 Mitglieder aus der ganzen Welt zur Open Virtualization Alliance. Die großen Distributoren Ubuntu, Red Hat und SUSE Linux haben bei der präferierten Virtualisierungslösung schon seit einiger Zeit von Xen auf den Neuling KVM gewechselt.

Wir verwenden als Host System hauptsächlich Debian-Linux  mit speziellem KVM Kernel. Die virtuellen Clients können ein beliebiges Betriebssystem bekommen. Für unser webbasierten Lösungen verwenden wir jedoch auch meist Debian LAMP Server.

Sie wollen mehrere webbasierte Anwendungen betreiben, wollen aber nicht jede bei einem anderen Provider? Ein dezidierter Server ist für Ihre Anwendung übertrieben bzw. zu teuer? Sie wollen sich eigentlich nicht um das darunterliegende Betriebssystem kümmern – nur Software installieren und loslegen. Bei uns sind Sie richtig.

Manfred Brandstetter

Seit 20 Jahren selbständiger IT Berater in Österreich. Im Moment kümmere ich mich am liebsten um Servervirtualisierungen auf Debian Basis und Webprogrammierung nach neuestem Technologiestand.

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